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10 Jahre Ausbildungskompetenz

Rückführungen - Past Life

Die Lehre von der Wiedergeburt (Reinkarnation) geht davon aus, dass wir Menschen nicht nur einmal auf die Welt kommen, sondern schon viele Male hier waren, um uns weiter zu entwickeln und zu lernen. Danach können Ereignisse aus vergangenen Leben ihre Wirkung auf unser heutiges Dasein haben.

In vielen Kulturen und religiösen Lehren ist diese Vorstellung selbstverständlicher Bestandteil ihres Weltbildes. Mit einem solchen Weltbild lassen sich viele Dinge und Geschehnisse in dieser Welt erklären und unter ihren Anhängern gibt es eine Vielzahl von Menschen, die zu den weisesten vergangener und heutiger Zeiten rechnen muss. Dennoch gibt es eine (vermutlich genauso) große Anzahl von Menschen, die eine solche Auffassung für unsinnig halten. Ich möchte an dieser Stelle nicht das Für und Wider diskutieren. Dazu sei auf die große Auswahl von entsprechender Fachliteratur verwiesen.

An dieser Stelle möchte ich vielmehr in wenigen Worten die Möglichkeiten der therapeutischen Anwendung eines Weltbildes, welches die Möglichkeit der Reinkarnation einschließt oder zumindest offen hält darstellen.

Es gibt viele Möglichkeiten, Menschen in das Erleben von (wenn auch vielleicht nur vermeintlichen) früheren Leben einzuladen und zu leiten. Beispiele dafür sind Techniken des so genannten Rebirthing, mit längerem sehr tiefem Atmen oder auch jede Art von Einladung in den Alphazustand des Gehirns (Schwingungen im Bereich von 8-12 Hz.), ein gut entspannter Zustand, in dem der Mensch nicht schläft, sondern durchaus wach, aber entspannt ist.

In der Hypnose gelingt es dem Klienten in einem leicht hypnotischen Trancezustand (manche halten tiefe Trancezustände für nötig), Konflikte und Ursachen aus der Vergangenheit aufzusuchen, die möglicherweise für gegenwärtige Störungen verantwortlich sind. Dabei können sich Perspektiven für neues Lernen aus diesen vergangenen Ereignissen ergeben. Dies kann als ganz konkretes Wiedererleben von vergangenen Erfahrungen in einem geschützten Rahmen und mit sicherem innerem Abstand geschehen oder auch in Form von metaphorischen Bildern, die über das Unbewusste wirken und heilen.

Für den Erfolg einer solchen Reinkarnationstherapie spielt es keine Rolle, ob die auf diese Weise verarbeiteten Erlebnisse tatsächlich Teil eines eigenen früheren Lebens waren. In vielen Fällen kann eine Rückführung relativ schnell zu deutlichen Veränderungen und Erfolgen führen, unabhängig davon, ob der Klient selbst an die Realität von Wiedergeburten glaubt oder nicht.

Dabei geht es keinesfalls darum, derzeitige Probleme in die Vergangenheit zu projizieren oder sich durch abenteuerliche Reisen in die Astralwelt oder Ähnliches zu flüchten. Ausgangs- und Endpunkt ist immer das Leben in der Gegenwart, bei dem wir mit beiden Füßen auf der Erde stehen sollten. Die Rückführungen sollen uns helfen zu wachsen, keinesfalls durch traumatisches Wiedererleben zusätzliche Probleme erzeugen. Dies wird insbesondere durch die Verankerung von Sicherheit und Geborgensein erreicht sowie durch die besondere Art der hypnotischen Rückführung und ihrer Arbeit mit inneren Bildern.

Dabei ist es immer von großer Bedeutung einen wichtigen positiven Unterschied in das Erleben des Klienten einzuführen und ihn diesen mit allen Sinnen erleben zu lassen. Dies wird durch eine sichere Dissoziation und die Einführung von unterschiedlichen Ressourcen in die betreffenden Ereignisse erreicht. Reine Erkenntnis über Dinge, die früher einmal geschehen sind, reichen allein nie für eine positive Veränderung aus; im Gegenteil, das alleinige Wiedererleben ohne zusätzliche positive Aspekte kann zusätzlich aufs Tiefste traumatisieren und/oder quälende Schuldgefühle nähren. Eine Rückführung die an einer solchen Stelle stecken bleibt richtet mehr Schaden an, als sie hilft. Jede Arbeit damit gehört daher unbedingt in die Hände von (in solchen Dingen) erfahrenen Therapeuten und Begleitern.

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